M²OLIE

Forschungscampus M²OLIE

Closed-Loop-Systeme für die Molekulare Intervention – hochintegrierte Prozesskette im Interventionsraum mit Bildgebung, Robotik & Laboranalyse

Neben einem Primärtumor treten bei ca. 20 Prozent aller Krebspatienten wenige auf ein weiteres Organ begrenzte Metastasen auf, die sich bezüglich ihrer molekularbiologischen Charakterisierung nicht nur vom Primärtumor, sondern auch untereinander unterscheiden können. Jeder einzelne Tumor sollte somit eine spezifische Therapie erhalten. Daher entwickelt der Forschungscampus M2OLIE ein Konzept zur Etablierung einer höchst effizienten Infrastruktur für individualisierte Therapiemethoden durch  innovative Automatisierung und Prozessoptimierung.

Mit einem multidisziplinären Team arbeitet M2OLIE daran, den gesamten Behandlungsprozess eines Patienten (Aufnahme, Biopsien, Diagnose, Behandlung, Entlassung) im Rahmen eines „One-Stop-Shops“ innerhalb eines Arbeitstages zu realisieren. Die Vision von M²OLIE ist, das Überleben durch innovative Therapiemethoden auf Jahre zu verlängern und somit die Krebserkrankung in eine chronische Krankheit zu überführen.

Unter dem Dach von M²OLIE sind aktuell 18 gleichberechtigte Partner, fünf akademische und 13 industrielle, auf Basis multilateraler Partnerschaftsverträge vereint. Die akademischen Partner profitieren sowohl von der Expertise aus der Industrie als auch von der Verwendungsmöglichkeit von neuesten Geräten oder Software für ihre Forschungsprojekte. Die Industriepartner können ihre bereitgestellten Produkte hinsichtlich M²OLIE-spezifischer Fragestellungen entwickeln, verbessern, testen und validieren. Akademischer Nachwuchs der verschiedensten Disziplinen erhält am Forschungscampus die Möglichkeit, erste Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der Industrie zu sammeln und an gemeinsamen Forschungsprojekten mitzuwirken.

Das Herzstück von M²OLIE ist der experimentelle Interventionsraum im Zentrum des Clusters Medizintechnologie der Stadt Mannheim, dem CUBEX41, auf dem Gelände des Universitätsklinikums Mannheim. Die räumliche Nähe von Forschung und Klinik ermöglicht eine exzellente Plattform für Wissensaustausch und Spitzenforschung, die unmittelbar erprobt und klinisch evaluiert werden kann. Weiterhin treibt der Forschungscampus durch die Einbeziehung komplementärer Partner im In- und Ausland die Realisierung und Etablierung des „Interventionsraums der Zukunft“ im Klinikalltag voran.

Die Interaktion des Computertomographen Artis zeego mit dem Leichtbauroboter LBRmed zur automatisierten Nadelplatzierung.

Der Forschungscampus M²OLIE

In diesem Einleger geht es um den Forschungscampus M²OLIE in Mannheim. Er ist einer der neun Einleger, die den Flyer "Förderinitiative Forschungscampus" komplettieren. Der Forschungscampus M²OLIE erforscht innovative Therapiemethoden für Krebserkrankungen und den gesamten Behandlungsprozess eines Krebspatienten von der Aufnahme über Diagnose und Behandlung innerhalb eines Arbeitstages zu realisieren.

2 Seiten / Flyer, Bestell-Nr.: 31271

Sprache: Deutsch

Partner des Forschungscampus

  • Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
  • Fraunhofer Projektgruppe für Automatisierung in der Medizin und Biotechnologie (PAMB), Fraunhofer IPA
  • Hochschule Mannheim
  • Universität Heidelberg
  • Universität Mannheim
  • Bruker BioSpin MRI GmbH
  • Carl Zeiss Meditec AG
  • INFOMOTION GmbH
  • KUKA Roboter GmbH
  • Leica Biosystems Nussloch GmbH
  • MAQUET GmbH
  • Mint Medical GmbH
  • Q-bios GmbH
  • QIT Systeme GmbH & Co. KG
  • RAPID Biomedical GmbH
  • Siemens Healthcare GmbH
  • ulrich GmbH & Co. KG
  • Universitätklinikum Mannheim GmbH
  • Stadt Mannheim