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18.02.2019 | Forschungscampus, MODAL

Forschungscampus MODAL in der Exzellenzstrategie

Die Berliner Mathematik hat sich mit ihrem Exzellenzclusterantrag MATH+ in der deutschen Exzellenzstrategie erfolgreich durchgesetzt. Der Forschungscampus MODAL bildet die Plattform für alle Kooperationsprojekte von Wissenschaft und Wirtschaft im Rahmen von MATH+. Durch diese Zusammenarbeit profitiert MATH+ von den vielfältigen Erfahrungen und der Zusammenarbeitskultur des Forschungscampus.

Mit dem Forschungszentrum der Berliner Mathematik MATH+ entsteht ein institutionen- und disziplinübergreifender Exzellenzcluster, an dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue Ansätze in der anwendungsorientierten Mathematik erforschen und weiterentwickeln wollen. Gleichzeitig wird deutlich, dass sich Exzellenzforschung und Transferorientierung auch in der Mathematik gegenseitig ergänzen können. Im Fokus stehen mathematische Grundlagen zur Nutzung immer größerer Datenmengen in den Lebens- und Materialwissenschaften, der Energie- und Netzwerkforschung oder den Geistes- und Sozialwissenschaften. Ziel ist es, neben wissenschaftlichen Fortschritten auch technologische Innovationen und ein umfassendes Verständnis sozialer Prozesse zu forcieren. MATH+ wurde von den drei großen Berliner Universitäten – Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin und Technische Universität Berlin – gemeinsam beantragt und bindet das Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik sowie das Zuse-Institut Berlin konzeptionell wie strukturell ein. Es schreibt die Erfolgsgeschichten des renommierten Forschungszentrums MATHEON und der Berlin Mathematical School fort, die seit 2006 durch die Exzellenzinitiative gefördert wird.

Neben den auf Grundlagen ausgerichteten Forschungseinheiten wird MATH+ sogenannte Transfereinheiten aufbauen, die auf die Übersetzung von Forschungsergebnissen in Industrie und Gesellschaft ausgerichtet sind, hauptsächlich durch die Entwicklung von Prototypen oder Demonstratoren. Diese Transfereinheiten werden in das Umfeld des Forschungscampus MODAL aufgenommen und profitieren dadurch von den dort gesammelten vielfältigen Erfahrungs- und Kooperationsnetzwerken. Der Rahmen von MODAL wird dabei der gesamten MATH+ Community als Plattform für den Transfer in die Industrie offenstehen. Er bietet Forschern z.B. Best-Practice-Anleitungen zu Kooperationsverträgen oder zur Aufspaltung von Projekten in Forschungsaspekte und Produktentwicklung (meist professionelle Software), wobei der letztgenannte Teil externalisiert werden kann, z.B. mit Hilfe der MODAL AG. Die Kooperation zwischen MATH+ und MODAL ist darauf ausgerichtet, die schnelle Umsetzung von Ergebnissen aus exzellenter mathematischer Grundlagenforschung in die industrielle Praxis zu unterstützen. In diesem Bereich nehmen MODAL und MATH+ gemeinsam eine internationale Spitzenposition ein.

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