27.02.2024 InfectoGnostics

Forschungscampus Infectognostics: Forscher unterstützen Jenaer Abiturientinnen

Prof. Ralf Ehricht, Wissenschaftler am InfectoGnostics Forschungscampus Jena, hat kürzlich eine Seminarfacharbeit von Abiturientinnen der Integrierten Gesamtschule "Grete Unrein" Jena betreut. Die Schülerinnen Nada El-Adawy, Nelly-Jo Kauka und Jeanne Thiele widmeten ihre erfolgreich verteidigte Arbeit dem hochaktuellen Thema der Antibiotikaresistenz und dem Umgang mit Infektionskrankheiten.

Das Bild zeigt den unteren Teil der ersten Seite der Facharbeit vor einem Hintergrund mit InfectoGnostics-Logo.
© InfectoGnostics

Die Seminarfacharbeit mit dem Titel „Antibiotikaresistenz – die nächste große Pandemie“ wurde von Ehricht als externem Betreuer begleitet. Mit dem Professor für „Optisch-Molekulare Diagnostik und Systemtechnologie“ konnten die Abiturientinnen auf dem Gebiet der Entstehung und Diagnostik von multiresistenten Krankheitserregern zusammenarbeiten und auf entsprechendes Expertenwissen zurückgreifen und dies im Labor anwenden.

Darüber hinaus kooperierten die Schülerinnen auch mit dem Team von „POCT-ambulant“ – eines von sechs Leitprojekten am Forschungscampus InfectoGnostics, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert werden. Geleitet wird das Projekt von Forschern des Instituts für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Jena, die in dem Vorhaben die Nutzung von Vor-Ort-Testverfahren in Hausarztpraxen untersuchen. Das Forscherteam unterstützte die Schülerinnen bei einer systematischen Befragung von Hausärzten zu deren Umgang mit Antibiotika. Zudem führten die Abiturientinnen für die Seminarfacharbeit eine Online-Umfrage durch, um den Wissensstand der Bürger bezüglich der Einnahme von Antibiotika zu erfassen.

Im Januar verteidigten die drei Schülerinnen ihre Arbeit und erhielten eine sehr gute Bewertung. Ehricht und das „POCT ambulant“ -Team freuten sich sehr über die Zusammenarbeit mit den talentierten Abiturientinnen: „Es ist schön zu sehen, dass Schüler bereits ein Bewusstsein für solche drängenden Probleme in der Medizin entwickelt haben und großes Interesse an interdisziplinärer wissenschaftlicher Arbeit zeigen. Vielleicht bedeutet eine solche Arbeit für manchen Schüler ja bereits den ersten Schritt in die Forschung oder Medizin.“

Weitere Meldungen