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30.05.2022 | Forschungscampus, STIMULATE

Forschungscampus STIMULATE: High-Level Ausstattung an bildgebenden Großgeräten 

STIMULATE-Gebäude mit medizintechnischer High-Level Ausstattung an bildgebenden Großgeräten für Forschungszwecke: Angiographie-, Computertomographie-, Magnetresonanztomographie-Labor (Quelle: Forschungscampus STIMULATE)
STIMULATE-Gebäude mit medizintechnischer High-Level Ausstattung an bildgebenden Großgeräten für Forschungszwecke: Angiographie-, Computertomographie-, Magnetresonanztomographie-Labor (Quelle: Forschungscampus STIMULATE)

Am Forschungscampus STIMULATE wurde ein neuer Computertomograph des Typs „Siemens SOMATOM X.cite“ installiert. Dieser ist neben dem MRT und dem ebenfalls kürzlich installierten Angiographiesystem das dritte bildgebende Großgerät der neusten Generation am Forschungscampus. Diese Ausstattung bildet eine ausgezeichnete Infrastrukturgrundlage für die Forschungsaktivitäten und stellt damit ein Alleinstellungsmerkmal des Forschungscampus STIMULATE dar.

Gestartet ist der Forschungscampus STIMULATE mit einem klinischen 3T-MRT vom Typ „Siemens MAGNETOM Skyra 3T“ sowie einem Angiographiesystem vom Typ „Siemens Artis zeego“. Diese Geräte verwendet der Forschungscampus STIMULATE für die Entwicklung und Evaluierung minimal-invasiver Medizintechnik unter kliniknahen Bedingungen sowie für Trainings und Schulungen von medizinischem Personal. Der patientenfreie Betrieb ermöglicht zuverlässige Planungen von Studien und Versuchen - von den Grundlagen über Phantome bis hin zum Tiermodell.

Im November 2021 brachte der Forschungscampus seine Infrastruktur mit dem Angiographiesystem "Siemens ARTIS icono biplane“, welches das Artis zeego-System ersetzt hat, auf den neusten Stand. Der Partner Siemens Healthineers stellte das neue Angiographiesystem als Eigenbeitrag zur Förderung des Forschungscampus zur Verfügung. Dieses System bietet – unter anderem durch die beiden in einem System integrierten C-Bögen – ein breites Anwendungsspektrum. Für die Forschungsarbeiten am Forschungscampus STIMULATE sind beispielsweise die simultanen Aufnahmen mit beiden C-Bögen für Dual-Energy-Aufnahmen, 3D-Aufnahmen und -Rekonstruktionen spannend. Die Zusammenarbeit mit Siemens ermöglicht die Modifikation von speziellen Parametern, wodurch verschiedene Aspekte der Bildgebung genauer erforscht und optimiert werden.

Der neuste Zuwachs ist der Computertomograph vom Typ „Siemens SOMATOM X.cite“, welcher ebenfalls vom Partner Siemens als Leihgabe in den Forschungscampus eingebracht wurde. Der große Röhrendurchmesser des Geräts, gepaart mit zusätzlicher multimodaler Datenerfassung durch 3D-Kameras sowie einem laserbasierten Nadeltracking-System soll die Lücke zwischen Diagnostik und Therapie überbrücken und die Durchführung von minimal-invasiven Interventionen unter CT-Bildgebung ermöglichen. Das Nadeltracking-System und die multimodale Datenerfassung unterstützen bestmöglich in dem Gerät Eingriffe – trotz der räumlichen Einschränkungen durch die geschlossene Röhre.

Von enormem Vorteil ist der Betrieb der Großgeräte exklusiv für Forschungszwecke, d.h. außerhalb des klinischen Alltages, was eine zuverlässige Planung von Studien und Versuchen ermöglicht, von der Grundlagenforschung über die angewandte Forschung und Entwicklung bis hin zur Aus- und Weiterbildung von medizinischem Personal.

Alle drei Großgeräte befinden sich im eigens für den Forschungscampus umgebauten Speichergebäude im Magdeburger Wissenschaftshafen. Mit 3.300 m² bildet das Speichergebäude den Mittelpunkt des Forschungscampus STIMULATE und beherbergt neben den medizintechnischen Universitätsangehörigen und neun industriellen Partnern auch 17 Labore auf dem neuesten Stand der Technik. Die Bandbreite umfasst die bildgebenden Großgeräteverfahren Angiographie, Computertomographie, Magnetresonanztomographie sowie Ultraschall, Robotik, Virtual Reality, Elektrotechnik und 3D-Druck. Die einzigartige Infrastruktur sowie die gebündelte Expertise unter einem Dach beschleunigen und bereichern Lösungen bildgeführter minimal-invasiver Therapieverfahren, insbesondere gegen altersassoziierte Erkrankungen wie Krebs sowie neuro- und kardiovaskuläre Volkskrankheiten.