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15.01.2019 | Forschungscampus, Mobility2Grid

Bundesforschungsministerin zu Besuch bei Mobility2Grid: Erneuerbare Energien und Elektromobilität im urbanen Versuchsareal

Bundesforschungsministerin Karliczek beim Forschungscampus Mobility2Grid
Bundesforschungsministerin Anja Karliczek zu Besuch beim Forschungscampus Mobility2Grid (Quelle: Mobility2Grid)

Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, war am 6. Dezember 2018 zu Gast am Forschungscampus Mobility2Grid auf dem EUREF-Campus in Berlin-Schönefeld. Zusammen mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller erhielt die Bundesministerin Einblicke in die eng vernetzte Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich der Energie- und Verkehrswende.

Insgesamt 36 Einrichtungen aus Wissenschaft und Wirtschaft sind unter dem Dach des Forschungscampus Mobility2Grid eine Partnerschaft „auf Augenhöhe“ eingegangen, um gemeinsam an den zentralen Fragen der Energiewende sowie an innovativen Mobilitätslösungen in vernetzten urbanen Arealen zu arbeiten. Die Technische Universität Berlin ist in dem vom BMBF geförderten Projekt federführend. Bei ihrem Besuch erfuhr Bundesforschungsministerin Karliczek, wie die beiden Themenfelder Energie- und Verkehrswende konkret zusammengedacht werden können. Primär geht es Mobility2Grid um die Integration von elektrischen Straßenfahrzeugen in dezentrale Energienetze. Dabei dient der Standort als Reallabor, um die Eckwerte einer dezentralen Versorgungswirtschaft für die nachhaltige Stadtentwicklung zu untersuchen.

Karliczek informiert sich über nachhaltige Stadtquartiere
Nach einem kurzen Rundgang über den EUREF-Campus stellte der Sprecher von Mobility2Grid, Prof. Dietmar Göhlich von der TU Berlin, den Forschungscampus und dessen Ziele vor: Langfristig sollen die Versorgung mit Strom und Wärme sowie der Verkehr bezahlbar, sicher und nahezu vollständig auf Basis erneuerbarer Energiequellen realisiert werden. Verschiedene Projektbeteiligte aus Wissenschaft und Wirtschaft erläuterten der Bundesministerin beispielsweise an einem Demonstratortisch die Funktionsweise von einem intelligenten Stromnetz oder die Elektrifizierung und Lademöglichkeiten von Busflotten. Der Beitrag der städtischen Quartiersentwicklung in der Umsetzung der Energie- und Verkehrswende stieß auf besondere Aufmerksamkeit von Karliczek. Darüber hinaus wurden Fragen gesellschaftlicher und politischer Akzeptanz in Bezug auf Erneuerbare Energien und Elektromobilität diskutiert. Das Programm spiegelte die sechs Themenfelder von Mobility2Grid wider, in denen sowohl neue Technologiefelder und innovative Geschäftsmodelle eröffnet als auch Nachwuchsförderung und eine Beteiligung der Zivilgesellschaft integriert werden.

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